Rund sechzig Teilnehmer konnte der Vorsitzende des Rosenthaler Wandervereins Karl- Ludwig Ruckert am meteorologischen Frühlingsanfang auf dem Christenberg begrüßen. Sie begaben sich anschließend auf eine Wanderung vom Christenberg- Plateau über Gerhardsberg und Lippersbachtal in den Silberborngrund, wo die höchsten Bäume des Burgwalds bestaunt werden konnten. Bei Sonnenschein und strahlend blauem Himmel führte Wanderführer Eberhard Leicht nicht nur kurz in die Geschichte der keltenzeitlichen und frühmittelalterlichen Befestigungsanlage auf dem Christenberg ein, sondern stellte auch am oberen Lippersbach an der Gemarkungsgrenze zu Roda Sanierungsmaßnahmen an einem Waldmoor vor. Im weiteren Verlauf der Wanderung konnte das durch die Revierförsterei Münchhausen liebevoll renaturierte Waldtal mit einer Vielzahl von kaskadenartig angeordneten Amphibien- und Libellenteichen in Augenschein genommen werden. Am Ziel der Tour, den Douglasien „Willi“ und „Uschi“ erfuhren die Teilnehmer, wie Forstleute bereits vor 200 Jahren ohne Lasertechnik Baumhöhen gemessen haben. Die gemeinsam erhobenen Baumdaten, wie Stammumfang und Höhe sind Grundlage der Meldung dieser Baumriesen für die Liste der Hessischen Rekordbäume. Ein gemütlicher Ausklang im Waldgasthaus auf dem Christenberg beendete ein wunderschönes Naturerlebnis für die Wandergruppe.





